Kinderhaus Bayreuth
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Wenn der Spatenstich zum Happening wird...

...dann muss das mit Kindern zu tun haben: In Kürze ist Baubeginn für das 2,15-Millionen-Euro-Projekt Kinderhaus

Nordbayerischer Kurier

Von Gert-Dieter Meier

Ein ungewöhnlicher Spatenstich für ein ungewöhnliches Projekt: Gestern durften neben vielen Prominenten auch rund 50 Kinder zur Schaufel greifen, als mit einer symbolischen Handlung der Startschuss für den Bau des Kinderhauses Bayreuth in der Munckerstraße gefeiert wurde.

Es herrschte blendende Stimmung gestern in der Munckerstraße. Dort, wo derzeit noch ein riesiges Loch klafft, soll im September 2007 Bayreuths erstes Kinderhaus in Betrieb genommen werden. Und weil in Kürze offiziell mit den Arbeiten begonnen wird, weil nunmehr sämtliche Genehmigungen vorliegen und auch die Finanzierung des Projekts gesichert ist, luden Diakonie, Gesamtkirchengemeinde und die Mutter des Kinderhauses, Maria Salosnig, zum symbolischen Spatenstich.

Und der entpuppte sich eher als heiteres Happening denn als bürokratischer Akt. Kinder wirbelten Sand durch die Luft, sangen gemeinsam aus voller Brust mit Sandy Wolfrum das Kinderhaus-Lied (Wir bauen ein Haus für alle Kinder dieser Welt ­ was uns besonders freut: Wir bauen es mitten in Bayreuth), Bayreuths OB Dr. Michael Hohl, der bei dem Lied eifrig mitgeträllert hatte, gab den Startschuss per Trillerpreife.

Dekan Hans Peetz freute sich in launigen Worten darüber, dass bei diesem Projekt alle Mitspieler an einem Strang ziehen, die Bausumme von 2,15 Millionen Euro für das architektonisch ungewöhnliche und anspruchsvolle Projekt geschultert werden konnte ­ nicht zuletzt dank gewaltiger Sponsorenanstrengungen (Maria Salosnig sammelte stolze 500x0f000 Euro an Spenden für das Projekt) ­ und man nunmehr der Realisierung entgegenfiebern könne.

OB Hohl sprach von einer tollen Mannschaftsleistung und bescheinigte Maria Salosnig, dass sie stolz sein könne darauf, ein finanziell so schwieriges Projekt in so kurzer Zeit auf die Beine gebracht zu haben. Er jedenfalls, sagte Hohl, sei stolz auf das, was hier in Bayreuth und für Bayreuth passiert. Die Stadt werde das Vorhaben, in dem Kinder von null bis zwölf Jahren betreut werden sollen, auch in Zukunft unterstützen. Pfarrer Stephan Schmidt von der Christuskirche bezeichnete das Kinderhaus als besonderes Zeichen für einen Stadtteil, der in der Struktur seiner Bewohner große soziale Unterschiede aufweise.

Nach Angaben von Architekt Karl-Heinz Greim, der nicht nur den Plan für das an ein Hundertwasserobjekt erinnernde Kinderhaus entworfen hat, sondern auch ein engagierter Verfechter des Projekts ist, beginnen die Aushubarbeiten am 12. September.


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