Kinderhaus Bayreuth
Der Förderverein des Kinderhauses Bayreuth - Munckerstrasse
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Das Pädagogische Konzept des Kinderhauses

Das Kinderhaus nimmt Kinder von Null bis zwölf Jahren in Betreuung. In kleinen Gruppen, ähnlich einer Familie in einem SOS-Kinderdorf gibt es feste Strukturen für Kinder, in denen sie sich wohlfühlen und Vertrauen gewinnen können. Und wenn alles gut läuft, wird ein Kind bis zu 12 Jahre von den gleichen Betreuern betreut.

"Wir wollen den Kindern, die zum Teil aus zerrütteten Familien kommen, eine Brücke ins Leben schlagen", erklärt die Leiterin Maria Salosnig. Das Konzept orientiert sich an einer Familie. Dazu werden die Kinder in kleinen Wohneinheiten aus höchstens 20 Kindern betreut. Zu den Wohneinheiten gehören neben einem großen Gruppenraum und einem Nebenraum, ein Schlaf- und Kuschelzimmer, eine kleine Küche und ein eigener Waschraum. Hier können sich die Kinder wie in einem "Nest" fühlen und sich die erforderliche Nestwärme holen. Weil die Kinder alle ein anderes Alter haben, können sie einiges voneinander abschauen und die Großen von den Kleinen lernen. Außerdem gibt es mehrere Funktionsräume, in denen die Kinder nach ihren spezifischen Fähigkeiten gefördert werden. Dazu gehören ein Musikraum, ein Werkraum, ein Entspannungsraum, ein Medienraum, in dem die Kinder die ersten Erfahrungen mit dem Internet machen können sowie ein großer Mehrzweckraum, in dem die Kinder ihren Bewegungsdrang stillen können. "Wir praktizieren eine Kombination von Projektarbeit und Freispiel. Durch das Freispiel können sich die Kinder begegnen und selbständig werden", erklärt die Pädagogin. Um die lernschwachen Kinder optimal zu fördern, wird eine Montessoripädagogin sie in einem eigenen Raum betreuen. In der gemütlichen Wohnküche gibt es - auf ausdrücklichen Wunsch der Kinder - einen großen Kachelofen, wo sich alle Kinder, Eltern und Erzieher treffen können.

Durch die abgeschlossenen Wohneinheiten und gleichzeitig die Begegnungsräume haben die Kinder die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann sie die Geborgenheit des Nestes brauchen und wann sie sich in die "Freiheit" wagen wollen. Urvertrauen lernen sie in der Gruppe und Selbstbewusstsein in den Zusatzräumen. "Wir wollen den Kindern dabei helfen, Flügel zu bekommen und selbständig, mutig und selbstbewusst zu werden. Oft kommen die Kinder zu uns und sind sehr verängstigt, wenn sie uns dann wieder verlassen, sind sie stark und frei."

Für die Umsetzung der Pädagogik setzt man beim Kinderhaus auch auf die Zusammenarbeit mit den Eltern und der zuständigen Gemeinde Christuskirche. Nach wie vor, so stellt es sich der Förderverein vor, soll das Kinderhaus an Familiengottesdiensten und Veranstaltungen in der Gemeinde teilnehmen. Viele kulturelle Veranstaltungen sollen folgen.


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Elternbeirat Kinderhaus
Christuskirche Bayreuth Diakonisches Werk Bayreuth
Mit musikalischer Unterstützung von Sandy Wolfrum
Noch mehr Bilder vom Kinderhaus unter Mosaikfarm
Kinderhaus Bayreuth
Wir danken dem Nordbayerischen Kurier für die Bereitstellung der Artikel.
Nordbayerischer Kurier

Presse: Das Pädagogische Konzept des Kinderhause