Kinderhaus Bayreuth
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Neue Dimension der Kinderbetreuung

Gut eineinhalb Jahre wurde an dem Märchenschloss für Kinder gebaut, im Januar zogen die Jungen Bewohner ein. Am Samstag wurde das Bayreuther Kinderhaus nun auch offiziell eingeweiht.

Nordbayerischer Kurier

Von Anja Halbauer

Es ist ein Symbol für die Kinder- und Jugendfreundlichkeit unserer Stadt", sagte der Bayreuther Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl, der seinen Stolz auf das Kinderhaus nicht verhehlen wollte. Nicht nur der Bau sei einmalig — euch das darin umgesetzte Konzept, das auf die Integration von Kindern bis zu zwölf Jahren aus allen Schichten abzielt, stoße in eine neue Dimension der Kinderbetreuung vor.

Ausschlaggebend für das besondere Konzept und den außergewöhnlichen Bau war die Kinderhausleiterin Maria Salosnig, Ihre Ideen für ein Haus nach dem Vorbild des Künstlers Friedensreich Hundertwasser wurden vom Architekten Karl-Heinz Greim umgesetzt. Eine Mischung, die laut Hohl zu dem Haus geführt habe, das nun in der Munckerstraße steht. "Das passiert, wenn eine kreative und umsetzungsstarke Erzieherin eine Idee hat und auf einen kreativen und umsetzungssstarken Architekten mit nicht bewältigten Kinderträumen trifft", scherzte der Oberbürgermeister.

"Um das Wunderbare zu erlangen, muss man das Unvorstellbare denken", bediente sich Uwe Manert, Geschäfrsführer der Bayreuther Diakonie, der Worte des Autors Tom Robins, um seine Freude auszudrücken. Das Kinderhaus, das auch bei der Pädagogik aus dem Rahmen falle, solle nun eine Vorbildfunktion für andere Einrichtungen haben. Im Namen der Diakonie übergabe er einen Gutschein in Höhe von EUR 5000 an Maria Salosnig - mit dem Geld soll einer der Nebenräume des Hauses eingerichtet werden.

Rund 2,6 Millionen Euro hat das Kinderhaus gekostet, an dessen Bau die evangelische Kirche, die Diakonie, die Stadt Bayreuth und ein Förderverein beteiligt waren. 1,2 Millionen Euro zahlten die Stadt und der Bund, 800.000 Euro kamen von Sponsoren wie der Oberfrankenstiftung oder über Aktionen wie den Sternstunden des Bayerischen Rundfunks und ein Konzert der Richard-Wagner-Festspiele. 800.000 Euro waren Eigenmittel der Gesamtkirchengemeinde.

Nach dem Gottesdienst und der offiziellen Einweihung, zu der Dekan Peetz und Pfarrer Stephan Schmidt beitrugen, gab es nachmittags zahlreiche Aktionen für die Kinder des Hauses und ihre Eltern.

Für die Öffentlichkeit wurde das Haus gestern eröffnet: Zahlreiche Besucher - insgesamt "mehrere Tausend", zog Maria Salosnig eine Bilanz - besichtigten das bunte Märchenschloss und ließen sich von der Kinderhausleiterin und ihrem Team das Konzept des Hauses erklären.


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